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In Sinzenich tut sich was…

 

Dorfgemeinschaft auf vielen Betätigungsfeldern aktiv, neue Projekte geplant.

Laga gab den Anstoss für Gründung.

 

Sinzenich ist ein Dorf mit viel „Grün“. Die vielen Grünanlagen und Beete wollen versorgt und gepflegt werden. Seit Jahren kümmerte sich bereits eine Gruppe von Senioren um die Pflege der öffentlichen Anlagen. Als dann im Zuge der Landesgartenschau der Dorfplatz neu gestaltet wurde, packten, neben den rüstigen Rentnern, auch ortsansässige Handwerker und Mitglieder aus allen Dorfvereinen mit an. So entstand die Idee, einen Verein zu gründen, in dem sich alle Sinzenicher mit Man-Power, aber auch mit eigenen Vorschlägen einbringen können.

 

Am 31.01.2014 war es dann soweit. Die „Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V.“ wurde aus der Taufe gehoben. Mit 13 Mitgliedern und vielen Ideen starte der Verein und legte sich gleich mächtig ins Zeug. Seither ist die Zahl der Helfer und Mitglieder stetig angestiegen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung konnten der Vorsitzende Peter Porschen und Geschäftsführerin Martina Porschen bereits einen Bestand von 75 Mitgliedern verkünden. „Aufgrund der Vielzahl der mittlerweile anfallenden Arbeiten und Projekte freuen wir uns über jedes neue Mitglied, schließlich hat Sinzenich mehr als 1300 Einwohner, da steckt noch viel Potenzial drin“, so Peter Porschen.

 

Bei Mitgliedergliederversammlung über Aktivitäten berichtet

Die Geschäftsführerin berichtete über zahlreiche Projekte, die im vergangenen Jahr durchgeführt werden.

Dazu gehörten, neben der Pflege und Neuanlage von Grünflächen und Beeten, auch die Restaurierung einer „Donauzille“ aus dem befreundeten Oberösterreichischen Ort Engelhartszell, die Aufstellung von Infotafeln an der Marienkapelle auf dem Eulenberg, die Herstellung einer überdachten Unterstellmöglichkeit eines bei Ausgrabungen gefundenen Sarkophages und die Instandhaltung und Vermietung der vom Eifelverein übernommenen Hubertus - Wanderhütte.

Zülpich:

 

Es war der erste Klimaschutzpreis, den die RWE Deutschland AG zusammen mit der Stadt Zülpich verliehen hat. Melden konnten sich dafür Ende vergangenen Jahres Schulen, Kindergärten, Bürger, Vereine und Gemeinschaften aus der Römerstadt, die besondere Projekte im Bereich Natur- und Umweltschutz vorzuweisen haben.

 

Aus sechs Bewerbern wurden schließlich drei ausgewählt, die kürzlich im Rathaus von Bürgermeister Albert Bergmann und Walfried Heinen, Kommunalbetreuer des Energieversorgers, ihre Urkunden und vor allem das Preisgeld verliehen bekamen. 2.500 Euro konnten verteilt werden.

Über 833,33 Euro können sich die städtische Gemeinschaftsgrundschule Wichterich, sowie die Ortsgemeinschaften Sinzenich und Rövenich freuen.

 

Quelle Eifelon

Umweltpreis 2014

Die Jury befand, dass dieses Projekt es wert sei, ausgezeichnet zu werden!

 

Unsere Aktion wurde neben 2 weiteren Projekten aus dem Zülpicher Raum ausgezeichnet und so teilte sich die Siegerprämie durch 3.

 

Uns war die Idee bereits vorher die Arbeit wert, die mit Schweiß, aber auch mit Freude erledigt wurde. Es ist wichtig, die Natur für unsere Kinder zu erhalten und sie zu schützen. Sinzenich hat viele dieser bemerkenswerten Naturschätze zu bieten, doch kaum einer weiß dies.

 

Vielleicht macht ein kleiner Blick auf die Gewinnerprojekte vergangener Wettbewerbe Appetit auf mehr.

Sinzenich liegt in der Zülpicher Börde. Durch den Ort fließen der Rotbach, der Marienbach und der Mühlenbach. Weitere Nachbarorte sind Linzenich, Merzenich, Floren und Schwerfen. Sinzenich liegt auf 175 m über NN.

 

Bereits vor etwa 3000 Jahren siedelten sich in Sinzenich die Kelten an. Aber auch ein römischer Siedlungsplatz ist nachgewiesen, denn die Kirche steht auf den Fundamenten einer

„villa rustica“ Dieses Landhaus gehörte einem Römer mit dem Namen Sentinius, woher sich der heutige Ortsname ableitet.

 

Die erste Erwähnung Sinzenichs findet sich in einer Urkunde von Otto I. aus dem Jahre 948. 1031 wurde in Sinzenich schon eine eigene Kirche genannt. St Kunibert ist heute eines der ältesten Bauwerke im Rheinland. Sie liegt im Zentrum des mittelalterlichen Ortskernes und besitzt eine außergewöhnliche Form. Diese entstand durch die Überbauung einer römischen Villa mit einer frühmittelalterlichen Saalkirche. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz.

 

Nach der Burg Sinzenich nannte sich ein Rittergeschlecht, das schon im 13. Jahrhundert vorkam. Sinzenich war seit 1500 eine Unterherrschaft im Herzogtum Jülich. 1895 wurde die Burg vom Blitz getroffen und durch das daraus entstandene Feuer eingeäschert. Neben der alten Schule steht ein Kloster aus dem 15. Jahrhundert, in dem erst Franziskaner, dann Nonnen aus Mariaweiler wohnten. Heute ist ein Teil davon als Wohnhaus erhalten.

 

Bis zum 31. Dezember 2007 hatte Sinzenich noch einen „Tante-Emma-Laden“, der durch die Schließung durch die rollenden Märkte ersetzt wurde. Dafür gibt es heute 2014 aber immer noch eine Bäckerei und Café, sowie ein Restaurant und eine Metzgerei.

 

Quelle Wikipedia

Rankpro.de