Die Arbeiten für den zweiten Rundweg, dessen Verlauf bereits hier aufgezeigt wird und der durch die Natur- und Landschaftsschutzgebiete bei Sinzenich führen soll, sind derzeit der Endphase. Sobald die neuen Infotafeln positioniert sind, wird hier auf der Homepage darauf hingewiesen.

Naturschutzgebiete

Ein naturhistorischer Rundweg Sinzenichs

Der Pfad zu den Naturschutzgebieten in und um Sinzenich bietet viele neue Informationen zur einzigartigen Flora und Fauna rund um Sinzenich sowie einen herrlichen Ausblick von der Wanderhütte auf die Zülpicher Börde und einen Besuch der Waldkapelle auf dem Eulenberg. Er ist als zweite Teilstrecke des Naturhistorischen Rundweges Sinzenich konzipiert und startet hinter Burg Sinzenich an der Brücke über den Rotbach nahe der Linzenicher Straße (L178).

Streckenführung

Während der erste Teil des Naturhistorischen Rundweges, der Mühlenbachpfad, auf dem Dorfplatz startet und durch das Dorf führt, findet dieser zweite Teil seine Fortsetzung durch die unsere Ortschaft umgebenden Natur- und Landschaftsschutzgebiete.

Startpunkt ist an der Sinzenicher Burg (Tafel 7). Der Weg führt an der Burg vorbei in Richtung Rotbach geradeaus, wo zunächst der Josefssteg und die L 178 überquert werden.

Links und rechts säumen alte Streuobstwiesen den Weg, der weiter geradeaus in Richtung der Anhöhe führt. Dem ansteigenden Hohlweg bis zu dessen Ende folgend, kann man hier Richtung Süden einen ersten Blick auf die Anhöhen der Eifel genießen.

Die bisherige Gehrichtung ändernd, folgt ein Schlenker nach scharfrechts, wo ein kurzer Pfad zur Hubertushütte führt. Nach einer kleinen Rast, mit Ausblick auf das Dorf, folgt man dem Pfad zurück bis zu dessen Ende. Links abbiegend, wird dann der Hohlweg überquert.

Über einen Feldweg geht es zunächst weiter geradeaus in Richtung Linzenich. Nach kurzer Gehstrecke öffnet sich linksseitig ein schöner Blick auf die Silhouette von Zülpich.

An der nächsten Wegekreuzung führt die Wegstrecke weiter geradeaus, die kleine und baumbewachsene Geländeerhebung hinauf. Oben angelangt finden sich die ersten Wiesen, die mit ihren seltenen Pflanzen und Blumen einen großen Bestandteil der Naturschutzgebiete ausmachen und die zu fast jeder Jahreszeit einen prächtigen Anblick bieten.

An der ersten Weggabelung rechts abbiegend, führt die Strecke weiter bis an der nächsten Gabelung, wo dann wiederum nach links eingeschlagen wird. In einiger Entfernung eröffnet sich hier schon ein Blick auf Modellflugplatz des Zülpicher Luftsportclubs und die Rosselsheide.

Weiter geht es auf dem geschotterten Weg, bis auf der rechten Seite ein kleines Wäldchen liegt – der im Volksmund so genannte Rosselsbösch. Um diesen zu erreichen und den Modellflugplatz passieren zu können, wird bei der geschotterten Wegggabelung rechts abgebogen und dem Weg, der nach einer Rechts- und einer Linksbiegung in Richtung Schwerfen führt, bis zu einer Kreuzung mit einem befestigten Weg, gefolgt.

Nach rechts führt dieser Weg bis zur dritten Abzweigung, wo an einer Kreuzung nach links der geschotterte Weg Richtung Eulenberg weiter beschritten wird.

An der Tafel 14 kann entschieden werden, ob hier einen kleinen Abstecher zur Waldkapelle unternommen oder dem Feldweg gleich links bergab gefolgt wird.

Links und rechts des absteigenden Weges kann mit den Sandablagerungen sehr gut die geologische Struktur dieses Ortes nachvollzogen werden. Vorbei an einem Wegkreuz führt der Weg Richtung Sinzenich. Auch hier wird mit dem Sinzenicher Bruch wieder ein Naturschutzgebiet mit Wildblumenwiesen und Feuchtbiotopen durchquert.

Hinter der Grenichbrücke taucht auch schon der Ortseingang von Sinzenich auf, vor dem sich überraschender Weise ein kleines Boot vorfindet. Der interessierte Spaziergänger kann hier Geschichte dieser Donauzille auf einer Schrifttafel nachvollziehen. Am Insektenhotel vorbei beginnt die Bundesstraße 477. Hier ist Vorsicht geboten, denn hier muss der Fußgänger auf den Verkehr achten, weil auf der rechten Straßenseite bis zum Ortseingang kein Gehweg vorhanden ist.

Nach dem Überqueren der Brücke geht es vor der ehemaligen AVIA Tankstelle rechts weiter. Dort liegt auf der rechten Seite das St. Annahaus, das passiert wird, um dann links am Friedhofstor vorbei zu schreiten. Linke Hand befindet sich das alte Schulgebäude. Hinter der Friedhofsmauer befinden sich auf dem Friedhofsgelände unter einer Überdachung drei alte Sandstein-Sarkophage.

Am Ende der alten Friedhofsmauer wartet rechts die kulturhistorisch interessante Kirche, die auf den Mauern einer römischen Villa rustica gründet. An dieser vorbei führt die Wegstrecke gleich links über die Kirchstraße wieder Richtung Dorfplatz Auf dem Sand. Dort endet der Rundweg dieser Tour.

Stationen

  1. Von Natur umgeben
  2. Da raschelt was im Gebüsch
  3. Vom Feiern und Schaffen
  4. Landstrich mit sonnigem Gemüt
  5. Schatten der Vergangenheit
  6. Auf Schusters Rappen
  7. Hier blüht uns was
  8. Tierische Hotelgäste
  9. Bedrohte Schönheiten
  10. Wenn Steine reden könnten …

Länge: ca. 9 Kilometer

Info-Flyer

Für weitere Informationen können Sie hier den Info-Flyer zum Pfad Naturschutzgebiete als PDF herunterladen:

Tipp 1

Wer beide Rundwege komplett beschreiten will, sollte die Tafel 8 übergehen und an der Burg direkt der Beschreibung des Naturschutzrundweges folgen. Wer sich für Tafel 8 (Thema Kreisbahn) interessiert und Richtung Zülpich fährt, findet diese kurz vor dem Verlassen des Ortes links in der kleinen Grünanlage vor der Einmündung in die Straße Weingartzgarten.

Tipp 2

Parkmöglichkeiten für den zweiten Wegabschnitt, den Naturschutz-Rundweg, finden sich auf dem Seitenstreifen Richtung Sportplatz. Von dort kann man – rechts die L 178 überquerend – an der linken Seite des Rotbachs entlang direkt über den Josefssteg diese Route erreichen. Am Ziel (dem Dorfplatz) angelangt, führt der kürzeste Weg zurück zum Sportplatz an der Kirche, am Pfarrhaus und an der Schule vorbei, etwa 600 Meter über die
Gartenstraße, dann rechts über die Linzenicher Straße bis hinter dem Ortsausgang rechte Hand.

Kleiner Rundweg Mühlenbachpfad

Entdecken Sie noch mehr: Der Mühlenbachpfad in Sinzenich ist die erste Teilstrecke des Naturhistorischen Rundweges Sinzenich und ermöglicht ein Eintauchen in die mehr als 2000-jährige Ortsgeschichte und führt auf einem Rundgang an den vielen Sehenswürdigkeiten des Ortes vorbei: