Unser Dorf hat Zukunft

Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V.

Unser Dorf hat Zukunft

Wettbewerb: Unser Dorf hat Zukunft

 

 

Dorfgemeinschaft-Sinzenich auf dem

2. Platz im Wettbewerb der

Zülpicher Dörfer.

 

Acht Dörfer beteiligten sich mit ihren Verschönerungsmaßnahmen an dem Wettbewerb. Ausgezeichnet wurden die Ortschaften, die den größten Entwicklungssprung vollzogen hatten.

 

Vor fünf Jahren waren die Bürger der Ortschaften rund um Zülpich noch eher gedämpfter Stimmung in Hinblick auf die Landesgartenschau. Zum ersten Mal bekamen die zur Gastgeberstadt gehörenden Ortschaften finanzielle Unterstützung.

Von Steffi Tucholke

 

„Was haben wir auf den Dörfern schon von einer Landesgartenschau in Zülpich?“ Vor fünf Jahren waren die Bürger der Ortschaften rund um Zülpich noch eher gedämpfter Stimmung in Hinblick auf die Landesgartenschau. Doch zum ersten Mal erhielten auch die zur Gastgeberstadt gehörenden Ortschaften finanzielle Unterstützung aus Landesmitteln für Aufwertungsmaßnahmen und Verschönerungen. So entstanden neue Dorfplätze, Rad- und Fußwege und bunt bepflanzte Grünflächen in den Dörfern. In einem Wettbewerb wurden nun die besten Verschönerungsprojekte ausgezeichnet.

Acht Dörfer hatten an dem Wettbewerb des Arbeitskreises „Einbindung der Dörfer“ und der Papierfabrik teilgenommen.

 

Den zweiten Platz teilten sich Nemmenich, Rövenich und Sinzenich, die alle ihre Projekte mit erheblichem Bürgerengagement umgesetzt hatten.

 

In Nemmenich organisierte man den Bau eines Bahnsteiges für die Bördebahn kurzerhand selbst, anstatt auf die Initiative der Deutschen Bahn zu warten.

In Sinzenich wurde eine elegante Lösung für die Neugestaltung des Dorfplatzes mit Brunnen zu einer offenen und bunten Begegnungsstätte gefunden.

 

In Nemmenich organisierte man den Bau eines Bahnsteiges für die Bördebahn kurzerhand selbst, anstatt auf die Initiative der Deutschen Bahn zu warten.

 

In Sinzenich wurde eine elegante Lösung für die Neugestaltung des Dorfplatzes mit Brunnen zu einer offenen und bunten Begegnungsstätte gefunden.

 

Und in Rövenich wurden der Zugang zur Kirche instand gesetzt, Infotafeln errichtet, Rastplätze geschaffen und eine Streuobstwiese angelegt – und das alles sogar ohne Landesmittel.

 

Den ersten Platz belegte die Dorfgemeinschaft Bürvenich/Eppenich. Neben Gestaltungen von Dorf- und Kinderspielplatz sowie Wanderwegen „ins Ausland“ nach Schwerfen und Floisdorf wurde auch das Kunstprojekt „Kleiner Kosmos Felsenkeller“ umgesetzt, in dem das Leben im Doppeldorf fotografisch beleuchtet wird. Darüber hinaus steht jetzt auch das sanierte Spritzenhaus als begehbarer Büchertauschraum allen Interessierten offen.

 

„Jede Ortschaft ist auf ihre Weise liebenswert und hat sich besonders engagiert“, weiß Albert Stumm, Vorsitzender des Laga-Fördervereins. Weil aber nicht alles in die Bewertung einfließen konnte, wurden zusätzlich noch zwei Sonderpreise verliehen: Schwerfen wurde ausgezeichnet für „die unglaubliche Beharrlichkeit, mit der es seine Ziele verfolgt hat“. Und Rövenich erhielt außerdem den „Preis der Herzen“ für den Mut, die Projekte auch anzupacken, als die Förderung durch das Land abgelehnt worden war.

 

Kramp gab seiner Hoffnung Ausdruck, dasss auch nach der Landesgartenschau noch freiwillige Helfer blieben, um die Errungenschaften zu pflegen. „Diese Arbeit kommt uns am Ende selbst zugute, denn die Stadt sind wir alle!“

 

Quelle: Euskirchener Anzeiger

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