Musik verbindet

Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V.

Freundschaftstafel ziert neuen Sinzenicher Dorfplatz

Aus Anlass der Eröffnung der Landesgartenschau weilte eine Delegation aus der oberösterreichischen Donau-Marktgemeinde Engelhartszell und der Donauregion Oberösterreich für ein paar Tage in Sinzenich und Zülpich. Die Delegation, der u.a. der dortige Bürgermeister Roland Pichler, Landtagspräsident a.D. und Vorsitzender der Werbegemeinschaft Donau OÖ., Friedrich Bernhofer sowie Konsulent Wilhelm Atteneder (Liedertafel Engelhartszell) angehörten, wurden vom Sinzenicher Ortsvorsteher Josef Heinrichs und dem Vorsitzenden des Musikvereins, Günter Krupp durch den Ort geführt und zur Besichtigung des von der Dorfgemeinschaft neu gestalteten Dorfplatzes eingeladen.

Neben informativen Schrifttafeln über die Sehenswürdigkeiten und die Historie Sinzenichs, ist dort seit der Einweihung, die am 06.04.2014 stattfand, an einem Findling eine Schrifttafel angebracht, die an die langjährige Freundschaft der beiden Ortsteile erinnert und auf der, neben den beiden Ortswappen, folgender Text angebracht ist:

 

Engelhartszell – Sinzenich- Geschichte einer Freundschaft

Musik verbindet uns mit unsichtbaren Fäden“, dieses Zitat der australischen Dichterin Pam Brown könnte auch sinnbildlich für die Entstehungsgeschichte der Freundschaft zwischen den Gemeinden Sinzenich und Engelhartszell stehen.

 

Die ersten „Fäden“ dieser Freundschaft wurden beim Besuch der Engelhartszeller Musikkapelle zum 1. hiesigen Musikfest am 19. und 20. Juli 1958 gesponnen, bei dem die Gäste aus der oberösterreichischen Donauregion, auf Initiative der Sinzenicher Familie Niederstein in Sinzenich weilten und von der Bevölkerung herzlich aufgenommen wurden. Aus den ersten Kontakten entwickelte sich, der Entfernung von nahezu 700 Kilometern zum Trotz, bei vielen gegenseitigen Besuchen eine dauerhafte, verbindende Freundschaft auf Vereins- und Kommunalebene, die im Jahr der nordrheinwestfälischen Landesgartenschau, 2014 in Zülpich, auch zu überregionalen Kontakten der Stadt Zülpich mit der Donauregion Oberösterreich führte.

Am 01.10.2011 fanden die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen mit feierlichen Enthüllung eines neuen Straßenschildes einen weiteren Höhepunkt. Das Domizil des Sinzenicher Musikvereins liegt seither an der „Engelhartszeller Straße". An dem Festakt nahmen, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, neben den Vorsitzenden der beiden Musikkapellen, Günter Krupp und Thomas Pössl, unter anderem auch Zülpichs Bürgermeister Albert Bergmann, Sinzenichs Ortsvorsteher Josef Heinrichs, der Bürgermeister der oberösterreichischen Marktgemeinde, Roland Pichler sowie der damalige Präsident des oberösterreichischen Landtages, Friedrich Bernhofer und eine Abordnung aus Engelhartszell teil.

 

Quelle: Uwe Kleinert - Chronik des Musikverein Sinzenich

 

Musikverein Sinzenich e.V. Zille aus Engelhartszell

2015 - Die Reise einer Donauzille von Engelhartszell nach Sinzenich

 

Eine neue dauerhafte Heimat hat die weitgereiste Donauzille aus Engelhartszell im nordrheinwestfälischen Sinzenich gefunden.

 

Sie war der Blickfang - gemeinsam mit einer zweiten Donauzille und einem mit Blumen geschmückten Riesencello - bei der Landesgartenschau Zülpich im Einsatz, wo sich die Marktgemeinde Engelhartszell mit der oberösterreichischen Donauregion im Jahr 2014 ein halbes Jahr lang präsentiert hat.

 

Als Dank für die überwiegende Betreuung des gesamten Ausstellungsbereichs durch den Musikverein Sinzenich 1952 e.V. ist sie als Geschenk zur Ortsverschönerung in Sinzenich verblieben.

Sie wurde von der Dorfgemeinschaft Sinzenich liebevoll restauriert, neu bepflanzt und schmückt jetzt an einem repräsentativen Platz einen der Ortseingänge von Sinzenich.

 

Im Mai 2015 erfolgte die offizielle Sekttaufe der Engelhartszeller Donauzille!

 

 

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Die Zille, die viele Jahre in Engelhartszell ihren Dienst tat, hat an der Kommener Straße, am Ortseingang aus Richtung Schwerfen, ein neues Bett gefunden.

Viele Helfer haben dabei unterstützt und auf vielfältige Weise " angepackt ".

 

Am 15.05.2015 14.00 Uhr, erfolgt neben der Sommerbepflanzung der restaurierten Zille auch ein kleiner obligatorischer Übergabeakt an die Gemeinde.

Donauzille

 

Die Schrifttafel ist eine Stiftung des Förderverein Gartenschaupark Zülpich e.V. (2015)

Der Begriff Zille wurde über Jahrhunderte für Holzschiffe, die für einen längeren Gebrauch gebaut wurden, verwendet. Die Zille wird auch heute

noch auf der oberösterreichischen Donau als Arbeits-, Fischer- und Freizeitboot eingesetzt.

Uwe Kleinert Text und Fotos:

Wie kommt eine Zille von der Donau in das Rotbachdorf Sinzenich?

 

Während der im Jahre 2014 in Zülpich stattfindenden Landesgartenschau war auch die oberösterreichische Donauregion und die Marktgemeinde

Engelhartszell dort mit einem Ausstellungsbeitrag vertreten. Als Blickfang waren, neben einem Blumencello, vor dem Pavillon auch zwei

bepflanzte Donauzillen zu sehen. Über den gesamten Veranstaltungszeitraum (16. April bis 12. Oktober 2014) wurde der Ausstellungsbeitrag

überwiegend vom Musikverein Sinzenich 1952 e.V. betreut. Als Dank für diese Betreuung und in Würdigung der seit dem Jahr 1958 bestehenden

Freundschaft der Orte Sinzenich und Engelhartszell überließen die Oberösterreicher den Sinzenichern eine der Zillen zur Ortsverschönerung.

 

Die Zille wurde dann von der Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. restauriert, bepflanzt und an einem repräsentativen Platz am Ortseingang als

Blickfang aufgestellt.

 

Am 15. Mai 2015 erfolgte anschließend die offizielle „Schiffstaufe“ der Engelhartszeller Donauzille.