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Aktuelles rund um Sinzenich

Hier finden Sie aktuelle Beiträge, Neuigkeiten und Wissenswertes rund um Sinzenich – von Ereignissen im Dorfleben bis hin zu spannenden Einblicken in Geschichte, Natur und Region.

Rotbachklause in Sinzenich feierte Neueröffnung

13. Februar 2025|

Zahlreiche Gäste gratulierten und feierten mit den neuen Inhabern

Sinzenich hat wieder einen neuen sozialen Mittelpunkt. Nach etwa 4 Monaten Renovierungspause hat die Gaststätte „Rotbachklause“ Neueröffnung gefeiert. Ab 05. Februar 2025 kann man sich dort wieder in gemütlichem Ambiente zu einem Feierabend- oder Wochenendbierchen treffen oder zu einem leckeren  Essen verabreden.

Die neuen Inhaber Micha und Maria Doroslovac haben sich einiges vorgenommen.  Geboten werden gutbürgerliche Küche, Buffets an den Wochenenden, Unterstützung der Dorffeste und viele andere Aktionen. Hierzu gehört auch die Ausrichtung der Kegelstadtmeisterschaft, die Ende des Jahres wieder in der Rotbachklause stattfindet. Doch zunächst freuen sich die Karnevalisten auf die After Zoch Party, die am 02.03.2025 nach dem Sinzenicher Karnevalzug ebenfalls dort gefeiert wird. Auch die Ausrichtung von Familienfeiern ist  dort nach vorheriger Reservierung möglich.

Mehr dazu auf rotbachklause-sinzenich.de

Tag der offenen Krippe in St. Kunibert Sinzenich

13. Januar 2025|

Krippe mit Großfiguren erfreut seit mehr als 50 Jahren Kirchenbesucher

Am Sonntag, den 12. Januar 2025 fand in den Kirchen des Seelsorgebereichs Zülpich ein „Tag der offenen Krippen“statt. An diesem winterlichen Tag konnten dort alle weihnachtlich ausstaffierten Gotteshäuser mit ihren schönen und unterschiedlich gestalteten Krippen frei zugänglich besichtigt werden. So auch in unserer altehrwürdigen Kirche St. Kunibert, Sinzenich.

Organisator Lothar Zeller freute sich über das rege Interesse der Besucher an dem etwa 30 Figurenensemble, das in jedem Jahr von ihm und seinen fleißigen Helfer*innen erstellt wird. Diese Krippenlandschaft besteht aus teilweise bis zu 100 cm hohen Figuren, deren Szenario, entsprechend der biblischen Weihnachtserzählung, vom Advent bis zum Dreikönigsfest nach und nach vervollständigt wird.

Laut Lothar Zeller stammen die ältesten Figuren aus den 70er Jahren und wurden teilweise mit selbstgeschneiderten Kostümen ausstaffiert.

Die Krippenlandschaft nimmt fast 1/3 des Seitenschiffs der Kirche ein. Sie variiert von Jahr zu Jahr in ihrem Aussehen, so dass sich ihr Gesamteindruck ebenfalls ständig verändert und damit für die Besucher immer neu Perspektiven bietet.

Krippe mit Großfiguren erfreut seit mehr als 50 Jahren Kirchenbesucher

Bericht und Fotos: Uwe Kleinert

Premiere für Musiknachwuchs

19. November 2024|

St. Martin auf seinem Weg durch den Ort musikalisch begleitet

Seit vielen Jahren wird Jugendarbeit im Sinzenicher Musikverein großgeschrieben. Nach der Corona-Krise, die auch den MV Sinzenich hart getroffen hat, kann der Verein jetzt auf diesem Sektor wieder erste Erfolge verbuchen.

Traditionell konnten die Nachwuchsmusiker und Musikerinnen beim Martinszug erstmals die Gelegenheit wahrnehmen, gemeinsam mit den „Großen“, St. Martin samt seinem Tross auf seinem Weg durch „All die Strooße“ von Sinzenich musikalisch zu begleiten. Dieser ließ es sich dann auch nicht nehmen, die Mädels und Jungs mit einem Wecken zu belohnen.

Dass dieses musikalische Zusammenspiel so harmonisch funktionierte, ist vor allem Andrea Cosman zu verdanken, die sich seit Jahren der Förderung und Ausbildung des musikalischen Nachwuchses angenommen hat.

Nähere Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten können unter musikverein-sinzenich.de abgerufen werden.

Endlich wieder zu Hause

15. November 2024|

Neue Kita in Sinzenich mit Einweihungsfeier eröffnet

Die Freude der Kinder war groß. Drei Jahre nachdem die in Sinzenich zwischen Marienbach und Schule gelegene Kita durch die Flut zerstört wurde, konnten die „Springmäuse“ im Oktober 2024 in ein neu erbautes Kindergartengebäude einziehen. Gemeinsam schafften sie bei der Eröffnung bunte Stapelsteine am Eingang zur Seite und machten damit den Weg in das größere, modernere Domizil frei.

Am Standort des ehemaligen Pfarrheims entstand, hochwassergeschützt, ein zweigeschossiger Neubau. Dieser verfügt über einen großen Mehrzweck- und Schlafraum und hält zudem 40 Kitaplätze bereit. Diese können in zwei Gruppen untergebracht werden. Die eigens installierte PV-Anlage mit Wärmepumpe sorgt zudem für eine positive CO2-Bilanz.

Gemeinsam mit dem Kita-Team, den Kindern und Eltern freuten sich auch Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen, Sinzenichs Ortsvorsteher Josef Heinrichs und die Elternbeiratsvorsitzende Katharina Vogel über die ansprechende Ausführung. Sie bezeichneten das Projekt als eine wichtige und gelungene Aufwertung der Infrastruktur des Zülpicher Ortsteils.

Foto und Bericht: Uwe Kleinert

Sinzenicher unterstützen Projekt zur Erhaltung der Heimatsprache

8. November 2024|

Sprachwissenschaftlerinnen führten Interview im Rotbachdorf

Am 06.11.2024 besuchten Hanna Zimmermann und Lena Felden Sinzenich. Die Beiden haben sich zur Aufgabe gemacht, sich für den Erhalt der hiesigen Mundart und des Brauchtums einsetzen. Die Sprachwissenschaftlerinnen führen derzeit für den in Swisttal Ollheim beheimateten Verein „Löck für os Heematsproch“, der vom Landschaftsverband Rheinland finanziert und unterstützt wird, Gespräche und Interviews mit Menschen, die das hiesige Platt noch beherrschen und etwas über Heimat und Brauchtum erzählen können. Die Gespräche werden aufgezeichnet, gesammelt, ausgewertet und sollen der Konservierung und Erhaltung des Brauchtums und des hiesigen Dialekts dienen, der leider immer mehr in Vergessenheit gerät.

Hanna Zimmermann und Lena Felden waren bei Hedwig und Uwe Kleinert zu Gast, die in dem 2-stündigen Gespräch, dass vorwiegend auf Platt geführt wurde, beispielsweise erfuhren, wie in Sinzenich im Frühjahr „Marmelwettbewerbe“ ausgetragen wurden oder wie sich die Jugendlichen beim „Dschangeln“ ein paar Groschen zum Taschengeld dazu verdienen konnten. Höppekääsje und Jummitwist waren damals eher den Mädchen vorbehalten. Hedwig und Uwe Kleinert wussten auch zu erzählen, mit welchen Sprüchen die Messdiener früher vor Ostern klappernd durch Dorf zogen und wie man am „Drähbüdche“ sein Kirmesgeld los werden konnte. „Ze Fasteloovend jinge mer Rummele, öm, wie die Kinder das heute an Halloween machen, von Tür zu Tür „Kamelle ze sammele“, so Uwe Kleinert. So zog sich das Jahr mit seinen Sitten und Gebräuchen wie ein bunter Faden durch das kurzweilige und zeitweise sehr humorvolle Gespräch. Interessiert hörten die beiden Damen auch zu, als Uwe K. von den bisher durchgeführten und geplanten Projekten der Dorfgemeinschaft Sinzenich berichtete, welche sich ebenfalls mit dem Erhalt von Dialekt und Brauchtum beschäftigen.

Hanna Zimmermann und Lena Feller erläuterten abschließend, dass sie bei den bisher geführten Gesprächen bereits viele neue Eindrücke sammeln konnten. Zudem war zu erfahren, dass für das Projekt eine zweijährige Arbeitszeit bis August 2025 eingeplant ist. Dann sollen die durchgeführten Erhebungen ausgewertet und eine Online-Bibliothek mit allen Erzählungen erstellt werden.

Mit der Bitte, sich nach möglichen weiteren Interviewpartnern umzuhören, verabschiedeten sich die Sprachwissenschaftlerinnen und bedankten sich herzlich für das Gespräch.

Auszüge aus den Erhebungen, Gesprächen und die Ankündigung von mundartlichen Veranstaltungen des Vereins finden sich auf der Homepage: www.huus-fuer-os-heematsproch.de

Erneute Auszeichnung für Sinzenich

23. September 2024|

Sinzenich erringt Bronzerang im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2024

Mit dem Leitspruch „Miteinander und Füreinander“, verfolgt die Dorfgemeinschaft Sinzenich seit ihrer Gründung im Jahr 2014 stetig das Ziel, das Dorfbild zu verschönern, den Naturschutz zu pflegen, das Zusammensein zu fördern und die vielen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in Sinzenich einem breiten Publikum erlebbar zu machen.

Mehrfach wurde dieses große ehrenamtliche Engagement in den letzten Jahren mit Preisen und Auszeichnungen bedacht.  So wurde das Dorf bereits mit dem Heimatpreis und Klimaschutzpreis prämiert. Einer der bisherigen Höhepunkte war in 2020 die Dekoration mit einem Bronzerang im kreisweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Nunmehr können sich die Sinzenicher erneut über eine Bronzeauszeichnung in diesem Wettbewerb freuen. Bei der Preisübergabe konnten die Ortsvertreter im September 2024 neben der Urkunde auch einen Pflanzgutschein und einen Geldpreis in Höhe von 300 Euro entgegen nehmen.

v.L. Ortsvorsteher Josef Heinrichs, Geschäftsführerin Dorfgemeinschaft Martina Porschen, stellv. Bürgermeister Andre Heinrichs

Engagierte Hilfskräfte gesucht

„Diese erneute Auszeichnung beweist, dass unsere Projekte und Aktionen Früchte tragen und auch dem Ansporn dienen, dass sich die Dorfgemeinschaft auch künftig weiter für die Sache zu engagiert. Wer uns dabei gerne behilflich sein will, kann sich auf unserer Homepage besuchen und sich bei uns über die Projekte und Möglichkeiten informieren“, so Martina Porschen, Geschäftsführerin des Vereins. „Zur Zeit ist vor allem zusätzliche Manpower gefragt, wir freuen uns aber auch über Neumitgliedschaften und weitere finanzielle Unterstützung“ erläutert sie weiter.

Sinzenicher Klima auf Rekordjagd

16. September 2024|

Dass die Zülpicher Landschaft eine der sonnenreichsten Gebiete Deutschlands ist, dürfte inzwischen bekannt sein. Mit einer Durchschnittstemperatur von 21,0 Grad war hier der August 2024 einer der wärmsten der letzten 125 Jahre. Vor allem der Ortsteil Sinzenich, in dem sich eine Meteomedia-Wetterstation von Karl-Josef Linden befindet, sorgt immer wieder für neue Klima-Rekordwerte.

So sorgte hier der August 2024 auch wieder für Schlagzeilen. Laut Linden war nämlich an den beiden Tagen des 12. und 13. August Sinzenich, zusammen mit einigen Stationen an der Mosel mit 37 Grad, deutschlandweit der heißeste Ort.

Mit 105 Litern Regen pro Quadratmeter verzeichnete Sinzenich 175 Prozent des normalen Mittelwerts und erreichte damit ebenfalls einen regionalen Rekordwert. An 260 Stunden Sonne lag auch die Sonnenscheinbilanz 25 Prozent über dem hiesigen Durchschnitt.

Sinzenich, 16.09.2024 | Quelle: Karl-Josef Linden, Kölner Stadtanzeiger, Lokalteil Euskirchen 12.09.2024

Fußballtorwart aus Sinzenich spielt in der 3. Bundesliga

2. Juli 2024|

Leroy Zeller bleibt weiterhin bei Alemannia Aachen

Der Vertrag des seit dem 01.01.2023 als Torwart bei Alemannia Aachen fungierenden Leroy Zeller wird verlängert. Sascha Eller, Geschäftsführer des in der vergangenen Saison in die 3. Liga aufgestiegenen Kaiserstädter Teams, gab sich in einem Interview sicher, dass Zeller weiterhin eine wichtige Rolle im Kader ausfüllen wird.

Der in Sinzenich aufgewachsene Zeller hat seine Jugend bei Viktoria Köln verbracht, ehe der Keeper 2017 in der U19 zu Greuther Fürth wechselte. Im Anschluss zog es den 1,95 Meter großen Schlussmann in die USA, wo er neben seinem Global Studies und International Business Studium College Fußball spielte. Zunächst war er zwei Jahre Teil der Newberry Wolves am Newberry College in South Carolina, bevor er die letzten zweieinhalb Jahre an der University of California Santa Barbara mit den Santa Barbara Gauchos in der NCAA Division I, der höchsten Spielklasse des College Fußballs, verbrachte. Dort wurde er zuletzt als „Goalkeeper of the year“ in der Big West Conference ausgezeichnet.

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